Ge­den­ken an Be­n­a­rio & Gold­mann

Ge­den­ken an Be­n­a­rio & Gold­mann
Sams­tag, 12. April | 17.​00 Uhr |Ufer­pro­me­na­de an den Bir­ken (U-​Bahn Stadt­hal­le, Fürth)

Red­ne­rIn­nen: Ver­tre­te­rIn der Stadt, BgR, In­fo­la­den Be­n­a­rio

Als am Abend des 12. April 1933 die SS-​Män­ner Brun­ner, Schmidt und Er­ps­mül­ler im neu er­rich­te­ten Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Dachau ihre Pis­to­len zück­ten und die Für­ther Kom­mu­nis­ten Ru­dolf Be­n­a­rio und Ernst Gold­mann, Ar­thur Kahn aus Würz­burg und Erwin Kahn aus Mün­chen er­mor­de­ten, war der Weg in das größ­te Ver­bre­chen der Mensch­heits­ge­schich­te ge­eb­net: Ver­bre­chen, die 54 Mil­lio­nen Men­schen das Leben kos­te­ten. Sie wur­den von der Mehr­heit der deut­schen Be­völ­ke­rung hin­ge­nom­men und oft genug offen un­ter­stützt. Le­dig­lich die KPD rief mit ei­ni­gen an­de­ren lin­ken Or­ga­ni­sa­tio­nen zum Ge­ne­ral­streik auf, nach­dem Hin­den­burg am 30. Ja­nu­ar 1933 Hit­ler zum Reichs­kanz­ler er­nann­te. Nach dem Reichs­tags­brand und der Ein­set­zung der SA als Hilfs­po­li­zei dau­er­te es nicht mehr lang: Die Reich­tags­wah­len be­scher­ten den Nazis die Mehr­heit.
Die Wi­der­stands­kämp­fer und po­li­ti­schen Geg­ner der Nazis aus Fürth: Ru­dolf Be­n­a­rio (KPD), Ernst Gold­mann (KPD), Dr. Al­bert Ro­sen­fel­der (SPD/Rote Hilfe), Micha­el Blöth (KPD), Fritz Oer­ter (An­ar­chist), Micha­el Bertl (KPD), Micha­el Hau­ni­ckel (SPD), Kurt Kö­nigs­ber­ger (par­tei­los) Jo­hann Fren­zel (KPD), Chris­ti­an Hof­mann (KPD), Max Heindl (KPD), Micha­el Plat­zer (KPD), Wal­ter Herz (Trotz­kist) wur­den er­mor­det, star­ben an den Haft­fol­gen oder be­gin­gen Selbst­mord nach bes­tia­li­schen Miss­hand­lun­gen.